Feridun Zaimoğlu „Ich und Kultur, Kultur-Ich“

Der Schriftsteller Feridun Zaimoglu ist Deutscher. Seine Heimatstadt ist Kiel. Und doch kreisen seine Bücher immer wieder auch um die Heimat seiner Eltern, die Türkei, in der er 1964 geboren wurde.
Und als ein Kind türkischer Einwanderer verarbeitet er in „Ich und Kultur – Kultur-Ich“ literarisch seinen persönlichen „Erstkontakt“ mit der Kultur, mit der Sprache.
Im anschließenden Gespräch über seine Arbeit, das Schreiben, steht er Ulrich Greiner Rede und Antwort.

„Die Frau Lehrerin setzte mich in die erste Reihe neben Clara, ich durfte nicht mehr Löcher in die Luft starren. Clara stellte klar: Der Rücken ihrer Federmappe auf der Schulbank markierte die Grenzlinie, jeder blieb auf seiner Seite, ich hatte den linken Ellbogen an die Flanke zu drücken. Jede zufällige oder bewusste Berührung war unziemlich. Ich lernte deutsche Grammatik, die Beugung des Zeitworts in der zweiten Person Mehrzahl in der Leideform der vollendeten Zukunft ermüdete mich. Ich sagte: „Ihr wäret geliebt werden.“ Clara sagte: „Ihr werdet geliebt worden sein.“ Und sie sagte die Möglichkeitsform, Passiv, Futur II: „Damit ihr geliebt worden sein würdet.“ Ich konjugierte Verben und vergaß die Mücken.“

Lesung und Gespräch mit Ulrich Greiner 

fz

Freie Akademie der Künste Hamburg

Sonnabend, 30. August 2014, 19 Uhr

1. Lange Nacht der Literatur

Übersetzen stellt etwas mit dem Inhalt an*

literarisches Strandgut & mehr

Knott-Witte, Mit anderen Worten Gut 13% der Neuerscheinungen auf dem deutschen Buchmarkt sind Übersetzungen. Ein Sammelband bietet nun Gelegenheit, sich einmal mit dem literarischen Übersetzen selbst zu beschäftigen: Mit anderen Worten. Zur Poetik der Übersetzung (Matthes&Seitz 2014). Als „übersetzerische und übersetzungstheoretische Selbstauskünfte“ bilden die sieben Antrittsvorlesungen der Schlegel-Gastprofessur** aus den Jahren 2007-2013 (nebst Einführung und einem Seminarbericht) ein Kompendium literarischen Übersetzens, das FachkollegInnen ebenso wie interessierten Laien Einblicke in die Praxis des Übersetzens gibt. Lebendig dargestellt werfen die Beiträge zudem ungewohnte, weil übersetzungsspezifische Perspektiven auf Texte der Weltliteratur, meist unterfüttert mit historischem und kulturellem, speziell sprachlich-literarischem Hintergrund.

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„Die Türkei nach der Präsidentschaftswahl im August 2014“

Blog TürkeiEuropaZentrum Hamburg

tuerkei-wahlen„Dr. Yaşar Aydın und Dr. Günter Seufert von der Stiftung Wissenschaft und Politik  (SWP) diskutieren die Staatspräsidentschaftswahlen, ihre Bedeutung und ihre möglichen innen- wie außenpolitischen Folgen, aber auch die Folgen für die türkeistämmige Community in Deutschland und in Hamburg. “

Eine Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem TürkeiEuropaZentrum (TEZ).

Termin/Ort:
Donnerstag, 28. August 2014
18.00 – 20.30 Uhr
Finanzbehörde, Leo-Lippmann-Saal
Gänsemarkt 36, 20354 Hamburg

Referenten:
Dr. phil. Günter Seufert
Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Forschungsgruppe EU-Außenbeziehungen

Dr. Yaşar Aydın
seit April 2013 Mercator-IPC-Fellow an der SWP

Moderation:
Özlem Topçu
ZEIT-Redakteurin

Weitere Informationen: http://www.hamburg.de/politische-bildung/veranstaltungen/4348262/28-08-2014-tuerkei-nach-wahl/

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Robin Williams 1951 – 2014

No matter what anybody tells you, words and ideas can change the world.

„You must constantly look at things in a different way. You don’t believe me, come see for yourself. Come on. Just when you think you know something, you have to look at it in another way even though it may seem silly, or wrong, you must try.”

Robert Frost said, „Two roads diverged in the wood and I, I took the one less traveled by, and that has made all the difference.“