„Liberty means responsibility. That is why most men dread it.“ George Bernard Shaw

– I recently started to ask myself that question: How do you perceive and deal with liberty, if you were told your whole life who you are, who you are not and how you are suppose to live your life? I guess you’re lost, insecure. No limits, or broader ones, can mean liberty, but also disorientation. What you do in the end, is your own choice. You start learning to swim, start learning to set your own limits and borders. Or you give up and go back to your already known limitations and restrictions, back to where you are told what to do and what your limits are, back to where you cannot create your own. Reminds me of Benjamin Franklin’s quote „Those who surrender freedom for security will not have, nor do they deserve, either one.“ But also I think one can take the idea of liberty too far. I wouldn’t want to give up on certain „social“ values, such as health insurance, just to name one. But overall, yes, absolutely agree!

– – – – – Parts from the original article. See the full below – – – – –

There are so many in this country today that just want to be told what to do, what to believe, how to act, how to react, what principles (or lack thereof) to live by, who to be angry at, who not to question… how to live. They don’t want to think. They don’t want to explore their own potential. They don’t want to become great. They just want to exist. What for? Living just to not be dead, is not living. They just want to be taken care of. But at the expense of freedom? H.L. Mencken said;

“The average man does not want to be free. He simply wants to be safe.”

Why do men dread responsibility? Because they will have to live a life of their own choosing, with no one to blame but themselves if things don’t go exactly as planned. Why do men dread liberty? Because it requires them to live this type of life.

A Republic, If You Can Keep It

Liberty is freedom, freedom to think for ourselves and live our lives in accordance with our own rational thought. “Give me liberty or give me death!” This famous quote by Patrick Henry is an interesting one to ponder. At first hearing, one cannot help but be inspired by a man who sought liberty so desperately that he would rather have it than live a life without it. Because of this passion, this quote has been manipulated over time to apply to anything of personal value that a person desperately seeks or desires, such as “Give me convenience or give me death!” While this passion is certainly one part of what Henry intended when he made this statement, I think there is also a deeper and perhaps less obvious implication. It is an either or statement. It is either liberty OR death. Liberty entitles you to your life. Henry knew…

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Günter Grass – Die Großen gehen. Und mit ihnen, auch die Generation der Zeitzeugen.

Kontrovers, polarisierend, schmerzhaft, aufrüttelnd . . .

„Wenn man sich irgendwann mal fragt, wie die deutsche Nachkriegszeit klang, dann wird man sich auf jeden Fall auch die tiefe, dröhnende Stimme von Günter Grass anhören müssen. Kaum eine andere hat in den Jahrzehnten nach dem Ende der NS-Diktatur so viel Einfluss gesucht, so viel Einfluss ausgeübt wie die des politisierenden Dichters. Nun ist sie für immer verstummt.“ (Alexander Solloch)

Günter Grass 16.10.1927 – 13.04.2015

Das immerhin leistet die Literatur: Sie schaut nicht weg, sie vergißt nicht, sie bricht das Schweigen.

Ein Schriftsteller, der das Einverständnis mit den Herrschenden sucht, ist verloren.

Das Kulturforum TürkeiDeutschland verliert somit nun, nach Yaşar Kemal, auch seinen zweiten Ehrenvorsitzenden. Grass hatte sich öffentlich von seinem Freund in der Cumhuriyet verabschiedet: Tüm insanların Yaşar Kemal’e borcu var. Ünlü Alman yazar Günter Grass, Cumhuriyet için yazdı…

ALTA 2015: Traffic & Translation Call For Proposals

ALTA Blog

ALTA15
TRAFFIC & TRANSLATION
 Fall 2015, in Tucson AZ

The annual American Literary Translators Association (ALTA) conference is the largest gathering of literary translators all year. In a different city each fall, hundreds of literary translators, editors, students, professors, and others come together for three days of panels, workshops, roundtables, readings, and meetings with editors.

Translators traffic in words, sounds, meaning, styles, perception, politics, images, information, and voices. Our traffic as translators—whether literary, poetic, or otherwise—shapes larger-scale flows of people, resources and culture across time, space, and thought. Our translations traverse borders, silences, regions, and ages, often unaccompanied by those of us who made them.  To paraphrase Mary Louise Pratt: by translating, we become part of the traffic in meaning, though that becoming doesn’t always mean we can control the traffic too. The 2015 ALTA conference in Tucson will explore, among other things, our roles in the traffic in meaning—as…

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Fatih Akıns „The Cut“ – die ersten Filmkritiken

Nach „Gegen die Wand“ und „Auf der anderen Seite“ ist nun mit „The Cut“ die „Liebe, Tod, Teufel-Trilogie“ vollendet. Kontroversen hat der letzte Teil wohl bereits zu genüge ausgelöst. Unbefriedigend scheint er wohl gerade für einige Kritiker aus dem deutschen Raum zu sein.

Wenngleich noch nicht gesehen, stelle ich mir dennoch die Frage, inwiefern auch Filmkritik kulturell geprägt ist, vielleicht gerade wenn es um historisch kritische Aufarbeitung geht. Dabei denke ich gerade an den Kinofilm 12 Years a Slave, der noch nicht vor allzu langer Zeit in den Kinos lief, an die Reaktionen der Zuschauer im Kinosaal, sowie auch weiterer Stimmen. Hat man sich auch nur ein wenig mit der Sklaverei auseinandergesetzt, was nicht mal wirklich viel und intensiv sein muss, aber über den Kinosaal hinaus reicht, ist dieser Film eine Frechheit und an Kitsch nicht zu überbieten.

Welcher kulturelle Raum wie viel Kritik, sowie auch „Filmrealität“, vertragen kann scheint mir doch durchaus stark kulturell gebunden, und für den jeweiligen Regisseur eine nicht unbeachtliche Gratwanderung zu sein. Und Kritik, geäußert in angemessener Sprache, scheint doch auch immer ein Funke der Hoffnung und ein Ausdruck der Liebe zu sein. Denn wo es keinen Diskurs gibt, dort gibt es keinen Fortschritt.
Wie dem auch sei, dieses Thema auf die Kinoleinwand zu bringen, als Regisseur der nicht nur in Deutschland Erfolge feiert und gerade immer wieder durch die kulturelle Brille rezipiert wird, die von ihm nicht zuletzt stets wiederkehrende Loyalitätsansprüche erhebt: derbe Digga, derbe!

Liebe Tod Teufel

„Fatih Akın’s The Cut is a genuine, hand-made epic, of the type that people just don’t make anymore. In other words, a deeply personal response to a tragic historical episode, that has great intensity, beauty and sweeping grandeur. This picture is very precious to me, on many levels.“ Martin Scorsese

Blog TürkeiEuropaZentrum Hamburg

CutDie meisten Filmkritiken fallen, bis auf wenige Ausnahmen, eher negativ aus. Hier finden Sie die ersten nationalen und internationalen Besprechungen zusammengestellt:

Der Tod fährt manchmal mit der deutschen Bahn
„Bei der Film-Biennale in Venedig beginnt Fatih Akins lange erwartetes Epos „The Cut“ als Aufarbeitung des Völkermords an den Armeniern von 1915 – und endet als große Reise durch die Filmgeschichte.“ (Daniel Kothenschulte, WELT.DE)

Dem Kranich folgen
„Heilig ist der Einzelne: Der Historienwestern „The Cut“ von Fatih hat den Völkermord an den Armeniern zum Hintergrund. Jetzt war beim Filmfestival in Venedig Premiere.“ (Dietmar Dath, FAZ.NET)

Der Genozid und das Schweigen
„Fatih Akin beschäftigt sich mit „The Cut“ beim 71. Filmfestival Venedig mit dem Völkermord an den Armeniern – und scheitert.“ (Anke Westphal, BERLINER ZEITUNG)

Fatih Akin scheitert mit «The Cut»
findet Susanne Oswald, in der NZZ.

Nacktputzen und Klobrillen lecken
Sammelbesprechung…

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Feridun Zaimoğlu „Ich und Kultur, Kultur-Ich“

Der Schriftsteller Feridun Zaimoglu ist Deutscher. Seine Heimatstadt ist Kiel. Und doch kreisen seine Bücher immer wieder auch um die Heimat seiner Eltern, die Türkei, in der er 1964 geboren wurde.
Und als ein Kind türkischer Einwanderer verarbeitet er in „Ich und Kultur – Kultur-Ich“ literarisch seinen persönlichen „Erstkontakt“ mit der Kultur, mit der Sprache.
Im anschließenden Gespräch über seine Arbeit, das Schreiben, steht er Ulrich Greiner Rede und Antwort.

„Die Frau Lehrerin setzte mich in die erste Reihe neben Clara, ich durfte nicht mehr Löcher in die Luft starren. Clara stellte klar: Der Rücken ihrer Federmappe auf der Schulbank markierte die Grenzlinie, jeder blieb auf seiner Seite, ich hatte den linken Ellbogen an die Flanke zu drücken. Jede zufällige oder bewusste Berührung war unziemlich. Ich lernte deutsche Grammatik, die Beugung des Zeitworts in der zweiten Person Mehrzahl in der Leideform der vollendeten Zukunft ermüdete mich. Ich sagte: „Ihr wäret geliebt werden.“ Clara sagte: „Ihr werdet geliebt worden sein.“ Und sie sagte die Möglichkeitsform, Passiv, Futur II: „Damit ihr geliebt worden sein würdet.“ Ich konjugierte Verben und vergaß die Mücken.“

Lesung und Gespräch mit Ulrich Greiner 

fz

Freie Akademie der Künste Hamburg

Sonnabend, 30. August 2014, 19 Uhr

1. Lange Nacht der Literatur

Übersetzen stellt etwas mit dem Inhalt an*

literarisches Strandgut & mehr

Knott-Witte, Mit anderen Worten Gut 13% der Neuerscheinungen auf dem deutschen Buchmarkt sind Übersetzungen. Ein Sammelband bietet nun Gelegenheit, sich einmal mit dem literarischen Übersetzen selbst zu beschäftigen: Mit anderen Worten. Zur Poetik der Übersetzung (Matthes&Seitz 2014). Als „übersetzerische und übersetzungstheoretische Selbstauskünfte“ bilden die sieben Antrittsvorlesungen der Schlegel-Gastprofessur** aus den Jahren 2007-2013 (nebst Einführung und einem Seminarbericht) ein Kompendium literarischen Übersetzens, das FachkollegInnen ebenso wie interessierten Laien Einblicke in die Praxis des Übersetzens gibt. Lebendig dargestellt werfen die Beiträge zudem ungewohnte, weil übersetzungsspezifische Perspektiven auf Texte der Weltliteratur, meist unterfüttert mit historischem und kulturellem, speziell sprachlich-literarischem Hintergrund.

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„Die Türkei nach der Präsidentschaftswahl im August 2014“

Blog TürkeiEuropaZentrum Hamburg

tuerkei-wahlen„Dr. Yaşar Aydın und Dr. Günter Seufert von der Stiftung Wissenschaft und Politik  (SWP) diskutieren die Staatspräsidentschaftswahlen, ihre Bedeutung und ihre möglichen innen- wie außenpolitischen Folgen, aber auch die Folgen für die türkeistämmige Community in Deutschland und in Hamburg. “

Eine Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem TürkeiEuropaZentrum (TEZ).

Termin/Ort:
Donnerstag, 28. August 2014
18.00 – 20.30 Uhr
Finanzbehörde, Leo-Lippmann-Saal
Gänsemarkt 36, 20354 Hamburg

Referenten:
Dr. phil. Günter Seufert
Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Forschungsgruppe EU-Außenbeziehungen

Dr. Yaşar Aydın
seit April 2013 Mercator-IPC-Fellow an der SWP

Moderation:
Özlem Topçu
ZEIT-Redakteurin

Weitere Informationen: http://www.hamburg.de/politische-bildung/veranstaltungen/4348262/28-08-2014-tuerkei-nach-wahl/

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Robin Williams 1951 – 2014

No matter what anybody tells you, words and ideas can change the world.

„You must constantly look at things in a different way. You don’t believe me, come see for yourself. Come on. Just when you think you know something, you have to look at it in another way even though it may seem silly, or wrong, you must try.”

Robert Frost said, „Two roads diverged in the wood and I, I took the one less traveled by, and that has made all the difference.“